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Produktion in Dormagen

Produktion in Dormagen


Top-Werkstoff aus der High-Tech Schmiede

Das robuste, doppelbindungsfreie Rückgrat des Levamelts® entsteht aus zwei Bausteinen: Ethylen und Vinylacetat. Polymere mit diesem prinzipiellen Aufbau werden EVA genannt, obwohl nach der Kautschuk-Nomenklatur EVM die korrektere Bezeichnung wäre.

Auf einen Blick:
  • Vinylacetat-Anteil zwischen 40 und 90 Prozent zugänglich
  • Kautschuktypische Eigenschaften ab 40 Prozent Vinylacetat
  • Mechanisches Eigenschaftsprofil auf hohem Niveau
  • Geringe Viskosität durch niedrige Verzweigungsgrade
  • Hervorragende Aufnahmefähigkeit für hohe Füllstoffgaben

Im Prinzip sind EVM-Kautschuke schon seit 60 Jahren bekannt. Die Kunst besteht jedoch darin, Syntheseverfahren zu finden, mit denen sich der Ethylen- und Vinylacetat-Anteil im Molekül optimal und in weiten Grenzen steuern lässt. Für anspruchsvolle technische Einsatzgebiete besonders interessant sind EVM-Typen mit hohen Vinylacetat-Anteilen ab etwa 40 Prozent. Die meisten Verfahren zur EVM-Herstellung scheitern jedoch ausgerechnet, wenn es um die wirtschaftliche Produktion genau dieser Polymervariante geht.

Das sogenannte Mitteldruckverfahren, das bei LANXESS betrieben wird, sprengt diese Grenzen: Die EVM-Typen, die bei LANXESS per Lösungsmittelverfahren synthetisiert werden, zeichnen sich durch hohe Molekulargewichte, geringe Verzweigungen und einstellbare VA-Anteile zwischen 40 und 90 Gewichtsprozent aus.

Weitere Faktoren, die von erheblicher Bedeutung für das Eigenschaftsprofil von Levapren-Vulkanisaten sind: Die statistisch gleichmäßige Verteilung der Bausteine im LANXESS-Polymer garantiert ein hochwertiges Eigenschaftsprofil. Die hervorragend niedrige Viskosität des Rohstoffs ermöglicht die Aufnahme hoher Füllstoffgehalte.